Positives Denken – Gedankenübung Nr. 2   Kürzlich aktualisiert!


Erkenne, was positives Denken wirklich bedeutet und lerne, es richtig anzuwenden

Gedanken bewirken Veränderung
Sei dein bester Freund
Spüre den Unterschied

Positives Denken

 

 

Im vorherigen Artikel ging es darum, dass wir ein eingebautes Navigationssystem in uns tragen, mit dem wir feststellen können, ob ein Gedanke positiv oder negativ in uns wirkt. Du hast es außerdem mit einer einfachen Gedankenübung trainiert, negativen und positiven Gedanken nachzuspüren. Auf diese Weise kannst du es lernen, bewusst Gedanken unterscheiden zu können. In diesem Artikel habe ich noch eine weitere einfache Übung für dich. Aber bevor wir dazu kommen, möchte ich noch etwas ganz Wichtiges erklären, denn wer das Prinzip von positivem Denken falsch versteht, der kann sich damit mehr schaden als nutzen.

Positives Denken ist eine Methode zur persönlichen Entwicklung

Ich möchte hier noch einmal ganz deutlich machen, dass positiv zu denken nicht „Schönreden von Problemen“ bedeutet. Es geht auch nicht um Selbstbetrug. Es geht nicht darum, einen Deckel auf die Realität zu setzen, sondern darum, Worte zu finden, die zu einer grundlegenden Veränderung führen können.

Positives Denken ist Teil eines realistischen Optimismus.
Positiv zu denken ist Hilfe zur Selbsthilfe.

Das Endziel ist nicht das positive Denken an sich, sondern darum, dass du mit deinem Denken dein Gefühlsleben positiv beeinflusst. Es geht immer darum, dass du dich besser fühlst und dann bessern handeln kannst.

Worte wirken

Alles, was wir sagen, hat eine Wirkung – auf uns selbst und auf andere. Wenn das so ist, ist es dann nicht auch sinnvoll, Worte weise zu wählen?

Gedanken können Veränderungen bewirken. Beispiel:

Sagen wir mal, ein Mann steckt in einer existenziellen Krise. Und sein bester Freund sagt zu ihm:

Oh Mann, das ist alles ganz schlimm und furchtbar. Da kommst du nicht mehr raus. Du bist zu schwach, das schaffst du nicht.“

Welche Wirkung wird dieser Satz auf den Mann in der Krise haben? Welche Aussicht gibt diese Aussage? Wie wird sie die Handlungen des Mannes beeinflussen?

Zweite Möglichkeit: Der beste Freund des Mannes sagt zu ihm stattdessen:

Oh Mann, ich sehe, dass dich das ganz schon getroffen hat. Das ist zwar schlimm, aber wir finden einen Weg. Ich bin bei dir. Wir können uns Hilfe holen“

Wie werden diese Worte wirken? Es ist dieselbe Situation und es wird hier nichts Schöngeredet oder unterdrückt. Die Realität wird wahrgenommen, wie sie ist. Aber sicher kannst du nachempfinden, dass die zweite Möglichkeit mehr Aussicht und Hoffnung bietet, als die erste Aussage. Die Worte schaffen einen Raum, der es erlaubt, dass sich eine Situation in eine positive Richtung entwickeln darf. Und damit wird das Gesagte auch die Handlungen des Mannes anders beeinflussen, als die erste Aussage.

Jetzt stell dir vor, dass nicht ein Freund so mit dem Mann geredet hätte, sondern er selbst mit sich in einem inneren Selbstgespräch.

Artikelempfehlung

Es geht im positiven Denken also nicht darum, sich in so einer Situation zu suggerieren, dass alles gut ist. Es ist einfach so, dass du jede Situation aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten kannst. Lies dazu auch noch den Artikel:

Wie positives Denken funktioniert

Und auch den Artikel über Perspektivenwechsel:

Sei dein bester Freund – denke positiv

Jeder Mensch führt täglich innere Selbstgespräche – ob dir das nun bewusst ist oder nicht. Ich bin ja der Ansicht, dass jeder Mensch sein eigener bester Freund sein soll. Und wie im Beispiel oben schon erwähnt, könnten die Worte auch das innere Gespräch des Mannes (in der Krise) mit sich selbst sein.

Wie sprichst du zu dir?

  • Kannst du dich an eine Situation erinnern, in der dein inneres Selbstgespräch deine Stimmung beeinflusst hat?
  • Wie viel Einfluss haben deine Selbstgespräche auf deine Handlungen?
  • Meinst du nicht, dass du dich besser fühlen wirst, wenn du dir gut zuredest?
  • Wer entscheidet, was du zu dir sagst?

Und nun kommen wir zur besprochenen Gedankenübung für heute

Diese Gedankenübung ist ganz einfach. Es geht wieder ums Wahrnehmen. Für diese Gedankenübung spricht bitte jeden der folgenden Beispielsätze innerlich oder laut aus und fühle in dich hinein, wie sich der jeweilige Gedanke für dich anfühlt. Du kannst diese Übung nicht falsch machen. Wenn du den Satz ausgesprochen hast, stelle fest, ob er sich negativ oder positiv für dich anfühlt. Und dann sagst du laut oder innerlich „positiv“ wenn er sich gut anfühlt und „negativ“ wenn er sich schlecht anfühlt. Diese Übung ist ganz einfach, mach sie nicht kompliziert.

Spüre den Unterschied

  1. Sprich einen Satz aus.
  2. Fühle in dir, ob er sich gut oder schlecht anfühlt.
  3. Sage je nachdem, was du gefühlt hast „positiv“ oder „negativ“

Los geht´s:

  • Politiker sind alle korrupt.
  • Es gibt immer so viel zu tun und ich fühle mich überfordert.
  • Ich muss das eine abgeben, um das andere zu haben.
  • Ich sabotiere mich immer und zweifle oft an mir.
  • Nur harte Arbeit mit vielen Opfern führt zum Erfolg.
  • Keiner versteht mich.
  • Trump ist ein Idiot.
  • Egal, was ich tue, ich komme einfach nicht voran.

 

  • Ich bin nicht so selbstbewusst, wie ich gerne wäre, aber das geht wahrscheinlich vielen Menschen so.
  • Ich muss nicht schneller gehen, als ich gehen kann.
  • Ich muss nicht alles auf einmal erreichen.
  • Ich denke, dass es an der Zeit ist, dass ich mich vollständig unterstütze.
  • Ich finde es gut zu wissen, dass ich mich generell verändern kann.
  • Ich muss nicht perfekt sein und insgesamt geht es uns gut. Es gibt viele Dinge die sogar richtig gut sind.
  • Ich bin ein Vorbild für Kinder.
  • Eines Tages kann ich ein wirklich guter Mentor werden.

 

  • Hundebabys sind süß.
  • Eigentlich gibt es viele schöne Momente in meinem Leben.
  • Ich glaube, es ist eine gute Gewohnheit, nach den schönen Momenten Ausschau zu halten.
  • Ich werde mich erfüllt fühlen können und darauf freue ich mich.
  • Ich mag es wirklich, neue Aspekte an mir zu entdecken.
  • Ich liebe es, geliebt zu werden.
  • Es ist so schön, mir und anderen Gutes zu tun.
  • Ich freue mich darauf, das mit dem positiven Denken auszuprobieren.

Hast du bemerkt, wie sich deine Gefühle mit den Sätzen verändert haben? Es ist nichts weiter passiert – du bist einfach hier und hast dich durch verschiedene Gedanken hindurchgefühlt. Das ist ein gutes Training, das du immer wieder einmal machen kannst – egal wo du bist, z.B. wenn du ein Gespräch beobachtest:

Bleibe ruhig bei dir, höre zu und spüre in dich hinein, wie das Gesagte auf dich wirkt.

Dabei ist nicht die Wortwahl entscheidend, sondern dein Gefühl zum Gesagten. Manchmal kann es z.B. sein, dass die Worte vermeintlich positiv sind, du dich aber nicht gut dabei fühlst.

Gehe eine Stufe weiter

Wenn du eine Stufe weiter gehen möchtest, dann beteilige dich aktiv am Gespräch – und bleibe dabei weiterhin dabei, dem Gesagten nachzuspüren, wie die Sätze auf dich wirken.

Im morgigen Artikel geht es um die Verbinden von Worten und deinem Körper.

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Nicole Quast-Prell

Coach, Autorin, Pilates- & Yoga- Lehrerin und Ausbilderin/Referentin, Künstlerin

  • Lösungsorientierte Beratung und Einzelaufstellungen
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