Adventskalender 16. Dezember

 

Als nächstes Geschenk in der Adventskalender Verlosung ist das Taschenbuch „88 Tipps für eine gesunde Ernährung“.

Wofür dieses Buch geschrieben wurde

Dieses Buch folgt keinem bestimmten Ernährungsstil, sondern gibt dir übergeordnete Hinweise und Anregungen, wie du eine individuell auf dich abgestimmte gesündere Ernährung bewerkstelligen kannst. Mir geht es u.a. darum, dass du in Kontakt mit dir kommst, so dass du selbst herausfinden kannst, was gut und richtig für dich ist. In diesem Blogartikel findest du jetzt eine kleine Leseprobe von „88 Tipps für eine gesunde Ernährung“:

Finde Deinen Weg.

Ich beziehe mich zwar in vielen Beispielen auf eine Ernährung, bei der frisches Obst und Gemüse eine große Rolle spielen, die Tipps in diesem Buch sind aber für jede Ernährungsumstellung hilfreich. In diesem Buch geht es darum, herauszufinden, was DU unter gesunder Ernährung verstehst und wie du deine Werte erfolgreicher umsetzen kannst. Dafür bekommst du hilfreiche Anregungen. Je besser du weißt, was du willst und was zu dir passt, je besser du vorbereitet und ausgestattest bist, desto leichter wird dir eine Umstellung auf gesunde Ernährung fallen.

Hier gebe ich dir also in loser Reihenfolge Tipps und Anregungen, die dir die Umstellung auf eine für dich passende gesunde Ernährung (mit möglicherweise mehr gesundem Obst und Gemüse) im Alltag erleichtern sollen. Ich möchte dich hiermit inspirieren und motivieren.

Du findest in den Tipps immer wieder Fragen, die dich anregen und dir neue Ideen bringen können. Die Beantwortung ist natürlich freiwillig. Widme dich einfach den Fragen, die dich am meisten ansprechen

2. Finde heraus, was du willst

Es ist leicht sich im Dschungel der angebotenen Ernährungskonzepte zu verirren – auch ich habe das schon erlebt. Wenn du 100 Menschen fragst, was gesunde Ernährung für sie bedeutet, dann wirst du 100 verschiedene Antworten erhalten. Einige Aspekte werden sich überschneiden, Einiges wird etwas ähnlich sein, Einiges verschieden und Einiges wird sich total entgegenstehen.

Viele Ernährungskonzepte lassen in ihrer Ausarbeitung wichtige Elemente einer gesunden Ernährung außen vor, z.B. geschmackliche Präferenzen, Einfachheit in der Umsetzung, individuelle Verträglichkeit oder eine gute Verdauung.

Beispiel
Eine sehr eiweißreiche Ernährung kann bei einigen Menschen zu Verstopfung führen. Ich persönlich bin der Ansicht, dass Verstopfung ungesund ist. Auch wenn laut „Experten“ eine Diät mit einem hohen Eiweißgehalt gesund sein soll – für mich ist sie es nicht, wenn sie zu Verstopfung führt.

Noch ein Beispiel

Wenn ich mich bei einer Ernährungsform immer unbefriedigt oder ungesättigt fühle, weil ich nicht richtig satt werde (wie ich das in meinem Rohkost-Experiment erlebte) – dann kann diese Ernährung, so wie ich sie ausführe, nicht 100 % gesund sein. Es fehlt der Aspekt der befriedigenden Sättigung.

Was bedeutet „gesunde Ernährung“ für dich?

Bevor du überhaupt deine Ernährung umstellen kannst, musst du also herausfinden, was für DICH gesunde Ernährung bedeutet – und zwar unabhängig von dem, was du von externen Quellen (Freunde, Internet, Zeitschriften) gelesen, gesehen oder gehört hast.

Die Frage ist:

Was ist dir wichtig?

Was verstehst du unter „gesunder Ernährung“? Geht es dir um Kalorien und Nährstoffe, Genuss und Sättigung, Praktikabilität und leichte Umsetzbarkeit im Alltag mit Familie? Welche Elemente muss deine Ernährung haben, damit du sagen kannst

„Ich ernähre mich gesund.“?

Hier sind einige Kriterien, die ich persönlich in Bezug auf eine gesunde Ernährung elementar finde:

  1. Das Essen schmeckt dir und du isst mit Genuss.
  2. Deine Mahlzeiten befriedigen dich.
  3. Deine Nahrung schenkt dir Energie.
  4. Dein Körper kann alles gut verdauen.
  5. Die Nahrung füllt deine Nährstoffspeicher auf.
  6. Sie bringt die Ergebnisse, die du dir wünschst.
  7. Sie ist im Alltag umsetzbar (z.B. in der Familie, im Job)
  8. Du kannst sie dir leisten.
  9. Sie ist flexibel und kann sich an Lebensumstände anpassen.

Nimm dir ruhig ein bisschen Zeit und denke darüber nach – und spüre auch in dich hinein – welche Nahrungsform zu deiner Gesundheit beiträgt und zwar körperlich, geistig und seelisch.

Wenn ich z.B. permanent Kalorien zählen müsste, würde mich das unter Stress setzen – es wäre also psychisch gesehen nicht gesund für mich. (Aus Spaß mal einen Tag lang zu schauen, was ich alles so gegessen habe, wäre aber okay).

So, jetzt bist du dran.

Zücke deinen Stift und schreibe auf, was gesunde Ernährung für dich ist. Schreibe auf, was dir spontan einfällt, brainstorme mit einem Vertrauten und lass dich von deiner Intuition leiten.

Folgende 3 Fragen können dir bei der Beantwortung helfen. Schau mal, ob du je 10 Punkte/Kriterien/Nahrungsmittel etc. zu der jeweiligen Frage finden kannst.

  1. Welche Kriterien muss eine gesunde Ernährung für DICH erfüllen?
  2. Welche konkreten Nahrungsmittel magst du gern? Mache jeweils einen Haken dahinter, wenn du sie auch gut verträgst. Bei Dingen, die du nicht verträgst, schreibe ein Kreuz
  3. Was ist ganz allgemein gut für dein emotionales Wohlbefinden?

2. Tue es für dich

Wenn du dich gesünder ernähren möchtest, dann mache es an erster Stelle für dich, weil DU das willst. Es wird immer (früher oder später) in die Hose gehen, wenn du es für jemand anderen tust. Es soll ja Männer geben, die sehr gern Fleisch essen, das aber zu Hause nicht mehr tun, weil ihre vegane Freundin dagegen ist. Möglicherweise isst dann so ein Mann heimlich Burger.

Heimlich zu essen ist schon eine Art der Ess-Störung. Klingt vielleicht radikal, ist aber so. Wenn du heimlich isst oder deinen Appetit vor anderen verbirgst, ist das natürliche Ess-Verhalten gestört. Gibt es so etwas in deinem Leben? Wenn ja, erinnere dich an eine solche Situation. Wie hast du dich dabei gefühlt? Und wichtiger noch: Wie würdest du dich lieber fühlen?

Wenn du es nur für dich machst: Wie sieht dann DEINE beste Ernährung aus?

3. Akzeptiere die anderen.

Während meiner Rohkost Challenge bekam ich auf Facebook unerwartet unschönen Gegenwind von radikalen Veganern, die nicht guthießen, was ich aß. Da mein Profil öffentlich sichtbar ist, konnte jeder meine geposteten Blogartikel mitlesen. Es war im Prinzip nur eine kleine Sache (für mich) – aber die Aggressivität von 2-3 Leuten hat mich wirklich überrascht (im ersten Buch dieser Serie „30 Tage Rohkost. Ein Selbstexperiment mit frischem Obst, Gemüse und Nüssen“ schreibe ich darüber).

Ich persönlich kann die anderen so lassen, wie sie sind. Solange mich die Person nicht um Hilfe bittet, geht es mich nichts an, wie jemand sich ernährt.

Es liegt großes Konfliktpotential darin, wenn Lebenspartner, Freunde oder Familienmitglieder nicht akzeptieren, was der andere essen möchte. Genauso, wie du in deinem Ess-Verhalten angenommen werden möchtest, möchten das auch die anderen.

Je mehr du andere so annehmen kannst, wie sie sind, desto besser kannst du auch dich annehmen wie du bist.

Wie fühlt es sich für dich an, wenn du mit deiner Nahrungsauswahl einfach akzeptiert wirst?

Ende der Leseprobe

 

Wie kannst du an der neuen Verlosung zum Buch „88 Tipps für eine gesunde Ernährung“ teilnehmen?

Schreibe mir eine Email über das Kontaktformular hier, was für dich gesunde Ernährung bedeutet.

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