Dankbarkeit ist eine Tugend   Kürzlich aktualisiert!


Finde, was dich dankbar und glücklich macht – es ist zu deinem eigenen Wohl

Dankbarkeit ist eine Tugend. Wer dir Gutes getan hat, den ehre.
Danke ihm nicht nur mit Worten, die ihm die Wärme deiner Erkenntlichkeit zeigen,
sondern ergreife auch jede Gelengeheit, wo du ihm wieder dienen und nützlich werden kannst.

Adooph Freiherr von Knigge

Dies ist der 3. Teil einer 5-teiligen Artikelserie zum Thema Dankbarkeit.

Finde, was dich dankbar und glücklich macht

In der Schule haben wir viel gelernt: Mathe, Physik, Geographie, Literatur. Was uns aber nicht beigebracht wurde, ist, wie wir mit Gedanken, Gefühlen und unserer Vorstellungskraft unser Inneres Erleben selbst beeinflussen – und zwar gerade dann, wenn es uns nicht so gut gut. Ein Mittel, um uns selbst positiv zu beeinflussen, ist die Dankbarkeit.

Mach dir all die Dinge bewusst,
die dir ein kleines Lächeln auf die Lippen zaubern.

 Wenn du das hier liest, dann hast du etwas, wofür du dankbar sein kannst

Du nimmst dir hier also die Zeit, etwas zu lesen, dass dich inspiriert und dir vielleicht Tipps für dein Leben gibt, damit du es verbessern kannst, damit du dich gut fühlen kannst. Du tust also etwas für dich selbst. Das ist schon einmal ein Grund, dankbar sein zu können:

Du hast die Freiheit und die Möglichkeit,
jetzt hier bei mir zu sein
und etwas für dich zu tun.

Für mich persönlich gehört meine Freiheit und die Auswahl an Möglichkeiten zu einem glücklichen Leben dazu. Das allein macht mich schon froh. Alles Geld der Welt kann nicht das Gefühl von Freiheit aufwiegen.

Wofür könntest du noch dankbar sein?

Da gibt es die essenziellen, zum Überleben wichtigen Voraussetzungen, welche die meisten Menschen als selbstverständlich ansehen. Hier bei uns ist es z.B. selbstverständlich, dass grundsätzlich jeder ein Dach über dem Kopf und genug zu essen hat. Aber wirklich selbstverständlich ist das nicht für jeden.

  • Hast du einen Ort, an dem du es warm hast und schlafen kannst und vielleicht sogar „dein Zuhause“ nennen darfst?
  • Bekommst du frisches Wasser – warmes oder kaltes je nach Wunsch – aus dem Wasserhahn, dass du auch trinken kannst?
  • Hast du Freunde und Familie?

Das sind alles irgendwie grundsätzliche Dinge, für die wir nichts tun müssen – wir bekommen sie geschenkt. In unserer Gesellschaft haben viele Menschen vor uns dafür gesorgt, dass es uns jetzt so gut gehen kann.

Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben:
entweder so, als wäre nichts ein Wunder,
oder so, als wäre alles ein Wunder.
Ich glaube an Letzteres.
Albert Einstein

Wir leben besser als die Könige

Ich sage immer, dass wir sogar besser leben und einen exquisiteren Life Style erfahren, als die Könige früher: Wollten die von A nach B, mussten sie in Kutschen fahren – egal bei welchem Wetter. Andere Länder zu bereisen dauerte Jahre und war sehr beschwerlich und gefährlich. Immer wieder gab es Kriege. Im Winter war es kalt (auch im Haus) und es gab weniger zu essen. Und für das einfachere Volk bestand das Leben zum großen Teil aus Arbeit.

Bei uns gibt es gepflasterte Straßen. Wenn wir in den Süden wollen, nehmen wir das Flugzeug. Im Supermarkt um die Ecke bekommen wir Exotisches wie Ananas oder Gojibeeren und wir haben so viel zu Essen, dass wir es teilweise wegschmeißen. Wir können uns ein Hobby aussuchen, dass uns Spaß macht. Wir können zur Schule gehen und die beruflichen Möglichkeiten sind so vielfältig, dass es einigen Menschen sogar schwerfällt, sich zu entscheiden. Wir können heiße Duschen genießen und im Winter haben wir es warm zu Hause. Für diese Lebensqualität, die uns einfach so geschenkt wird, kann man gern dankbar sein.

  • Danke für das Dach über meinem Kopf.
  • Danke für das gemütliche Zuhause.
  • Danke für das warme Wasser in meiner Dusche.
  • Danke für das ausgebaute Straßennetz, das ich nutzen kann.
  • Danke für meine Freunde und Familie.
  • Danke für die Möglichkeiten in meinem Leben, mich entfalten zu können.
  • Danke für die Sicherheit in meinem Land.

Kleinvieh macht auch Mist

Neben den großen Dingen im Leben kannst du besonders auch nach deinen Kleinigkeiten im Alltag Ausschau halten, die dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Denn alle zusammen addieren sich zu etwas Großem = Dein Leben.

„Ich fühle, dass Kleinigkeiten die Summe des Lebens ausmachen“
Charles Dickens

Vielleicht kannst du dankbar sein für

  • die schöne Tasse Kaffee am Morgen
  • das Lächeln (d)eines Kindes
  • die Sonnenstrahlen auf deinem Gesicht
  • eine schöne Erinnerung
  • den tollen Song im Radio
  • einen stillen Moment, den du genießen kannst
  • einen Kuss
  • den lustigen Witz, den dir jemand per Mail geschickt hat
  • den flüssigen Verkehr auf der Straße

 Mehr Dankbarkeit bedeutet mehr Glück

Je mehr Dinge du findest um dankbar zu sein, desto mehr Glück, Freunde und Optimismus wirst du erleben.

Also frag dich jetzt, wofür du in DIESEM Moment dankbar sein kannst. Ich fang mal an:

Ich bin dankbar für:

  • Meine tolle Schreibtischlampe, dich ich mir so nebenbei gewünscht und dann geschenkt bekommen habe.
  • Für meinen riesigen Bildschirm, der mir erlaubt, in mehreren Fenstern nebeneinander gleichzeitig zu arbeiten.
  • Für die Zeit und die Möglichkeit, diese Blogartikel zu schreiben.
  • Dafür, dass ich meinen Traumberuf ausübe, bzw. schon immer folgen konnte, weil ich auf vielen Wegen unterstützt wurde (ein riesen Dank auch an meine Eltern, die mir immer vermittelten: Du kannst das machen, wozu du Lust hast, auch wenn wir nicht unbedingt verstehen, wieso du das machst.)

Ich könnte noch ellenlang so weiter machen. Ich bin sehr leicht zu begeistern und das „Innere Kind“ von dem man manchmal liest, spiel bei mir voll mit. Es gibt so viele Dinge, die mich täglich glücklich machen.

Du ziehst Gedanken an, die zu diesem Thema passen

Du wirst merken: Wenn du dich erst einmal darauf einlässt, kommen dir immer mehr Dinge in den Kopf, wofür du dankbar sein kannst. Das ist auch ein Teil im Gesetz der Anziehung: Beschäftigst du dich intensiv mit einem Thema, ziehst du Gedanken und Gefühle an, die zu diesem Thema passen. Sie fallen dir dann zu, ohne dass du dich anstrengen musst. Es ist ähnlich, wie wenn du mit einem Auto anfährst: Der Anfang ist kraftzehrend und braucht Energie, doch wenn du einmal Fahrt aufgenommen hast, bekommst du Schwung und es geht einfach. Das Schwierige ist nur die Anfahrt.

Wie steht es mit dir? Was findest du gerade toll in deinem Leben – auch wenn es noch so klein ist?

Im 4. Artikel dieser Serie geht es um die höhere Kunst der Dankbarkeit in schwierigen Situationen und wie du den richtigen Perspektivenwechsel hinbekommst.

Du möchtest noch mal in den anderen Artikeln nachlesen? Das kannst du hier machen. Dort findest du eine komplette Übersicht. 

Der heutige Buchstabe ist für die Adventsaktion ist:

E

Adventsaktion: Sammele die Buchstaben für das Lösungswort und nimm an der Verlosung teil!

Vom 1.-24.Dezember gibt es auf diesem Blog jeden Tag einen Artikel zu Themen rund um Körper, Geist und Seele. Unter jedem Artikel wirst du einen Buchstaben finden. Wenn du alle Buchstaben gesammelt hast, dann kennst du das Lösungswort, welches du mir per Email schickst. Das Lösungswort muss bei mir bis zum 28.12.2017 Mitternacht eingegangen sein.  Alle Artikel findest du hier, beginnend ab 01.12.2017.

Am 29.12.2017 gibt es dann für dich eine große Verlosung mit vielen tollen Geschenken. In diesem Artikel findest du, was es alles zu gewinnen gibt.

Nicole

Namaste

Nicole Quast-Prell

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