An Träume erinnern: Erinnere dich an deine Träume mit diesen 10 Schritten


Eine Anleitung zum Erinnern von Träumen

Jeder Mensch träumt – aber nicht jeder kann sich auch erinnern. Viele Menschen sind sich nicht einmal bewusst, was für ein Schatz in unseren Träumen liegt. Möchtest du das Potential deiner Träume nutzen, musst du dich natürlich an sie erinnern können. In diesem Artikel bekommst du Informationen zur Verbesserung der Traumerinnerung. Du bekommst Tipps und Tricks, wie du dich besser an deine Träume erinnerst und wie du dein Traumerinnerungsvermögen trainierst.

Traumarbeit und Traumerinnerung

Träume zu erinnern und sie zu deuten ist faszinierend. Im Rahmen meines Psychologie Studiums habe ich vor vielen Jahren ein Referat über Traumarbeit und Traumerinnerung gehalten – und seitdem bin ich in gutem Kontakt mit meinem nächtlichen Bewusstsein. Für meine Vorbereitung auf den Vortrag habe ich über mehrere Wochen ein Traumtagebuch geführt, welches ich immer wieder nach Symbolen durchforstete und auswertete. Dadurch weiß ich heute verschiede Symbole und Bilder für mich zu deuten. In diesem Text soll es aber nicht um Traumdeutung gehen, sondern erst einmal, wie du es schaffst, dich an deine Träume zu erinnern – denn dieser Schritt kommt noch vor der Deutung 😉

Wozu ist es gut, sich an Träume zu erinnern?

Träume sind eine Brücke zu deinem Unbewussten und sie helfen dir, dich besser kennen zu lernen. Im Traum verarbeitet dein Gehirn alles Mögliche, womit es sich so tagsüber beschäftigt hat, dazu gehören deine tatsächlichen Erlebnisse, deine Gedanken zu verschiedenen Themen, deine Sehnsüchte, unbewusste Eindrücke und auch dir nicht bewusste Gefühle.

  • Träume können Vorhersagen beinhalten.
  • Durch Träumen kannst du deinen seelischen Gesundheitszustand erfahren.
  • Die Arbeit mit Träumen kann dir helfen, Ängste zu überwinden.
  • In der Nacht kannst du beim Träumen Erfahrungen verarbeiten.
  • Im Traum kann dein Unterbewusstsein kreative Lösungen für Probleme finden.
  • Manchmal zeigen Träume auch Wege auf, wie du deine Ziele einfacher erreichst.
  • Was du tagsüber gelernt hast, kann nachts in Träumen besser integriert werden.
  • Träume geben uns Einsichten über uns und unser Leben.

Wenn du dich an deine Träume erinnerst, kannst du beginnen, sie zu deuten und für Lösungsfindungen einzusetzen.

So erinnerst du dich besser an deine Träume

Wenn du diesen Text hier liest, dann hast du sicher bereits dieses Gefühl, dass deine Träume einen Schatz enthalten, den man bergen kann – und mit diesen Tipps kannst du dich besser an deine Träume erinnern.

Eins noch vorneweg:

Manchmal, wenn wir besonders emotional geladen sind, wachen wir auch mal spontan aus einen Traum auf und können uns sehr gut erinnern. Aber bei den meisten Menschen erfordert die Traumerinnerung ein bisschen Übung und Hingabe. Es erfordert Disziplin und Geduld, wenn du dich mehr an deine Träume erinnern möchtest. Gib nicht auf, wenn es nicht nach ein oder zwei Nächten „noch nicht geklappt hat“.

10 Schritte, damit du dich an deinen Träume erinnerst

  1. Schlafumgebung

Kümmere dich um eine guten Schlafumgebung, mit allem was so dazu gehört: Ein gemütliches Bett, Ruhe, genau die richtige Temperatur.

  1. Guter erholsamer Schlaf

Kümmere dich um einen guten Schlaf: Iss nicht zu spät, mache vor dem zu-Bett-gehen einen kleinen Spaziergang, höre ruhige Musik, übe Yoga oder nimm ein warmes Bad. Das alles hilft zum Entspannen. Schalte das Licht schon 2 Stunden vor dem Schlafengehen auf Dämmerung ein. Gehe gern auch täglich ca. zur gleichen Zeit ins Bett (und stehe zur ähnlichen Zeit auf).

  1. Traumtagebuch

Lege dir ein Traumtagebuch mit Stift bereit – oder ein Aufnahmegerät, wenn dir das lieber ist. Ich habe auf meinem Handy ein App dafür. Damit kannst du direkt nach dem Aufwachen (oder noch im Halbschlaf) alles notieren, woran du dich erinnern kannst.

  1. Den Tag Revue passieren lassen

Wenn du im Bett liegst, lasse deinen Tag vor deinem inneren Auge Revue passieren.

  1. Fasse den festen Entschluss zu träumen und dich zu erinnern

Mache dir direkt vor dem Einschlafen bewusst, dass du träumen wirst und dass du dich direkt nach dem Aufwachen daran erinnern möchtest. Fass den Entschluss, deine Träume dann direkt aufzuschreiben und stelle es dir bildlich vor, wie du deine Träume notierst.

  1. Eine Richtung geben

Du kannst deine Träume auch in eine bestimmte Richtung lenken, in dem du z.B. sagt: „Ich habe jenes Problem und ich übergebe es meinem Unterbewusstsein, damit es eine Lösung finde.“

  1. Nicht bewegen

Träume hängen mit deiner Schlafposition zusammen. Wenn du mitten in der Nacht oder morgens aufwachst, bleibe erst einmal ganz ruhig liegen und lasse deine Augen geschlossen. Dann versuche dich zu erinnern, was du geträumt hast. Bleibe dabei entspannt. Frage dich:

Was habe ich eben erlebt, gesehen, gehört? Welche Bilder tauchen auf? Wie fühle ich mich? Was habe ich geträumt? Was ist vor meinem Aufwachen geschehen?

Lass die Eindrücke auf dich wirken. Solltest du dich beim Aufwachen bewegt haben, lege dich gern auch wieder in die vorherige Position zurück. Wenn du deine Traumbilder bewusst erfasst hast, schreibe sie direkt auf:

  1. Schreibe es direkt auf

Schreibe direkt auf, an was du dich erinnern kannst, auch wenn die Erinnerung noch so klein sein sollte oder im ersten Moment keinen Sinn macht. Der Sinn erschließt sich später mit der Traumdeutung. Wichtig: Schreibe auch die Gefühle auf, die du aus dem Traum mitnimmst. Sie geben dir wichtige Hinweise für die spätere Deutung deines Traumes.

Schreibe es wirklich sofort auf. Oft, vor allem wenn du nachts wach wirst, bist du vielleicht zu müde, um den Stift in die Hand zu nehmen. Aber an dieser Stelle ist ein bisschen Disziplin gefordert. Denn auch wenn du in dem Moment noch so sehr überzeugt bist, das Geträumte auch am Morgen noch zu wissen: Du wirst es vergessen haben. Also wirklich direkt nach dem Aufwachen aufschreiben – mache dir dazu eine kleine Lampe an. Wenn du das tust, wird das dein Traumerinnerungsvermögen sehr rasch fördern.

  1. Neugier statt Verbissenheit

Gehe mit Interesse, Lockerheit und Neugier ran.

  1. Nicht aufgeben

Ich sage es noch einmal, weil es wichtig ist: Nicht aufgeben, wenn es nicht gleich beim ersten Mal funktioniert. Sei geduldig. Mache dir bewusst, dass wirklich jeder Mensch ausgiebig und mehrmals jede Nacht träumt – auch du.

Schlaf gut und träum was Schönes,

Nicole

Namaste

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